Was ist die Schufa?



 

Hinter der Abkürzung Schufa verbirgt sich die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung ist eine Institution, die zu Beginn des 20. Jahrhundert gemeinschaftlich von deutschen Unternehmen gegründet wurde, die Kredite zur Verfügung stellen. Die Aufgabe der Schutzgemeinschaft ist es seither, die Kreditwirtschaft in Deutschland zu schützen und zu stabilisieren. Schufa im Lexikon



Der Schwerpunkt liegt hierbei sowohl auf der Verhinderung von Kreditausfällen und infolgedessen Verlusten für Banken als auch auf dem Schutz privater Verbraucher vor einer Überschuldung.

 

Zu diesem Zweck werden bestimmte personenbezogene Daten, die durch die Vertragspartner der Schufa übermittelt werden, unter Beachtung des Datenschutzes gespeichert. Neben persönlichen Daten wie dem Namen, der Adresse und dem Geburtsdatum der Person werden auch Details zu den in Anspruch genommenen Finanzdienstleistungen gespeichert. Generell unterscheidet man bei den Schufa Einträgen zwischen positiven, negativen und neutralen Merkmalen, die Auskunft über die Kreditwürdigkeit der Person geben. Zu den neutralen Merkmalen zählt die Adresse oder die Tatsache, dass eine Kreditkarte in Anspruch genommen wird. Als positives Merkmal gilt die ordnungsgemäße Rückzahlung aufgenommener Kredite. Negative Merkmale sind dementsprechend rückständige Ratenzahlungen, Kartenmissbrauch oder eine eidesstattliche Versicherung.


Um bei der Schufa eine Auskunft zu erhalten müssen die Handelspartner der Schufa, bei denen es sich in der Hauptsache um Kreditinstitute handelt, ein begründetes Interesse nachweisen.



 

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